Stadtverwaltung Meckenheim informiert zu Mehrwegkonzepten in der Gastronomie

Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN wird umgesetzt

Meckenheim. Im Ausschuss für Bau, Wirtschaftsförderung und Tourismus der Stadt Meckenheim hat die Verwaltung in der vergangenen Woche die Ausschussmitglieder darüber informiert, dass sie die örtlichen Gastronomiebetriebe gemeinsam mit dem Meckenheimer Verbund über Mehrwegpfandsysteme für die Gastronomie informieren wird.

Anlass war unser Antrag in der Ausschusssitzung am 28.09.2021, in dem wir die Verwaltung auffordern wollten, die lokalen Gastronomiebetriebe über Mehrwegsysteme und die gesetzliche Verpflichtung zum Angebot von Mehrwegverpackungen in der Gastronomie zu informieren und bei der Erstellung eines gemeinsamen Konzeptes zu unterstützen. Dieser wurde von den Anwesenden zwar grundsätzlich positiv aufgenommen, diese sahen aber noch Änderungsbedarf in Details. Ein gemeinsamer Antrag mit CDU, SPD und UWG sollte in der gestrigen Sitzung gestellt werden, dem kam nun die Verwaltung zuvor.

„Ein abgestimmtes und von Kund:innen angenommenes Konzept reduziert nicht nur die Verpackungskosten für die Gastronomie, Müllbeseitigungskosten für Stadt und Haushalte, sondern langfristig auch die Kosten für die Kompensation von Klima- und Umweltschäden“, so Ina Löllgen, Ausschusssprecherin der Grünen im ABWT. Von der Einführung eines sinnvollen, gemeinsam abgestimmten und zukunftsgerichteten Konzeptes würden also alle profitieren. Zwar scheint die Zeit bis zur gesetzlichen Pflicht noch lang, allerdings erfordert ein sinnvolles Konzept, das auch die Nachbarstädte in den Blick nimmt, zunächst auch einige Vorarbeit. Wie im Ausschuss berichtet wurde, besteht unter den Gastronom:innen ein im Grundsatz positives Meinungsbild, allerdings besteht beispielsweise noch Skepsis im Hinblick auf Kosten und Hygiene. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Meckenheim wird daher gemeinsam mit dem Meckenheimer Verbund e.V. die Gastronomiebetriebe über Mehrwegsysteme informieren.

 „Wir finden es daher absolut sinnvoll, dass die Verwaltung das Thema bereits aufgegriffen hat und angegangen ist“, so Löllgen.

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