Kategorie-Archiv: Bildung

MEHR GRÜN FÜR MECKENHEIM

In Verkehr und Politik bedeutet grün: Es geht für alle vorwärts. Als Grüne liegt uns das Wohlbefinden aller Einwohner*innen am Herzen! Meckenheim soll noch familienfreundlicher, fahrradfreundlicher, toleranter und nachhaltiger werden.

ALS GRÜNE STEHEN WIR FÜR…

… ein bedürfnisgerechtes Schulangebot. Gemeinsamer Einsatz hat unsere Schulen weit nach vorne gebracht (Campus, Ausbildungsplatzgarantie). Diese Qualität gilt es zu erhalten. Dazu braucht es Schulsozialarbeiter – auch nach 2014. Land und Bund sind hier in der Pflicht. Aber klar ist: Ducken diese sich weiter weg, müssen die Parteien vor Ort zusammen beraten, wie sich die Schulsozialarbeit retten lässt. Um die Schulqualität weiter zu stärken, fordern wir ein Konzept, um die Gebäude bestmöglich und kosteneffizient für schulische Inklusion fit zu machen.

einen passgenau mit der Regionalbahn abgestimmten Busverkehr, der die Ortsteile noch besser anbindet und nachts öfters fährt. Zusätzlich schlagen wir vor, zu prüfen, ob sich ein ehrenamtlich betriebenes Elektro-Bürgerauto für die Ortsteile einrichten lässt. Darin sehen wir eine effiziente Chance auf flexible Mobilität, gerade für ältere Menschen.

umfassende Inklusion. Inklusion ist eine Aufgabe für alle und überall: Um Sprachbarrieren abzubauen, haben wir einen Flyer in „Leichter Sprache“ initiiert. Weitere Projekte werden folgen.

eine ganzheitlich-ökologische Stadtentwicklung und ein aktives Antreiben der Energiewende.

… aktives Engagement für (inter-) kulturelle Vielfalt. Durch Sponsoren möchten wir etwa Asylbewerbern Gratis-Deutschkurse anbieten.

Meckenheim ist schon bunt. Aber je bunter die Stadt für alle wird, desto besser – egal, ob mit Blick auf Generationen oder Kulturen. Dafür braucht es am 25. Mai Ihre Stimme für starke Grüne in einem Stadtrat der Vielfalt!

WIR FÜR HIER

Wir Grüne setzen uns für die bestmögliche gemeinsame Entwicklung unserer Stadt ein. Dafür, dass viele Sichtweisen die grüne Politik prägen, steht unser buntes Team: Es umfasst junge Eltern und Rentner, eine OGS-Mitarbeiterin, eine Abiturientin, einen Studenten, einen Altenpflege-Fachmann und Sozialexperten.

Schulsozialarbeit erhalten!

Die Schulsozialarbeiter*innen an den Meckenheimer Grundschulen und weiterführenden Schulen sind ein großer Gewinn. Aber ab Anfang nächsten Jahres droht ihnen das Aus. Dazu findet Tobias Hasenberg, Pressebeauftragter der Meckenheimer Grünen, klare Worte: „Es kann nicht sein, dass Kommunen wie Meckenheim bestraft werden sollen, weil sie ein Angebot des Bundes genutzt haben, um die Schulqualität noch weiter zu steigern. Bund und Land müssen sich schnellstmöglich auf die zukünftige Finanzierung der Schulsozialarbeit einigen.“

Als letzte Konsequenz müsse womöglich aber auch vor Ort gehandelt werden, so Lehramtsstudent Hasenberg: „Wenn sich Bund und Land weiterhin hinter taktischen Winkelzügen verschanzen, muss es aus Sicht der Grünen in Meckenheim fraktionsübergreifende Beratungen darüber geben, in welcher Form Schulsozialarbeit notfalls durch städtische Mittel gerettet werden kann.“

Der komplette Meinungsbeitrag von Tobias Hasenberg, der bei der Kommunalwahl als Direktkandidat im Meckenheimer Wahlbezirk 110 und im Kreiswahlbezirk 3 antritt, findet sich auf seinem Blog.

Brauner Osten?

Bei einem Seminar in Dresden: Die Dozentin, aufgewachsen im Osten, macht ihre Sache sehr gut. Wir kommen ins Gespräch, und so lerne ich einen Lebenslauf kennen, der so im Westen Deutschlands nicht möglich gewesen wäre:

Die Mutter der Dozentin studiert in Moskau und lernt dort einen Studenten aus Nordkorea kennen und lieben. Als sie zurück in die DDR beordet wird, weigert sie sich. Sie ist schwanger, will unbedingt bei ihrem Freund bleiben, verschanzt sich und wird mit Gewalt zurück geholt. Auch ihr Freund wird zurück in die Heimat beordert und lernt seine Tochter nie kennen. Die spätere Dozentin wird also in der DDR geboren, die Mutter hofft lange auf eine Familienzusammenführung und spricht in den ersten Jahren mit ihrer kleinen Tochter nur russisch, damit die dann auch mit ihrem Vater reden kann.

Die Dozentin ist mit ihren halbasiatischen Gesichtszügen und ihrer zierlichen Figur eine angenehm attraktive Erscheinung, und mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist sie sicher eine Stütze der Gesellschaft. Aber dies schützt sie nicht vor Angriffen und Pöbeleien. Sie macht einen Selbstverteidigungskurs bei der Polizei in Düsseldorf und hört dort, sie solle die Dunkelheit meiden und in bedrohlichen Situationen laut werden, um so den Schutz der Öffentlichkeit herzustellen. Sie sagt, das mache sie doch schon, trotzdem schlägt ihr einfach jemand ins Gesicht, und niemand hilft. Die Antwort der Polizei: Tja, bei Ausländern nützt das nicht so…

Die Einschätzung der Dozentin: Im Osten gibt es mehr brutale Übergriffe, aber die allermeisten Menschen sind gegenüber fremdartig aussehenden Menschen durchaus freundlich und offen. Im Westen hat sie eher den Eindruck, dass die Bevölkerung zwar nach außen friedlicher ist, aber insgesamt doch mehr durchsetzt ist mit Ressentiments. Sie erzählt von einer Tagung mit hochrangigen deutschen und russischen Bankenvertretern, bei der sie als Dolmetscherin fungierte. Wegen ihres Aussehens und ihres fließenden Deutschs und Russischs wissen die Teilnehmer sie nicht so recht einzuordnen. Die Dozentin gibt deshalb am Anfang eine knappe Erklärung zu ihrer Person ab: „Mein Vater ist Nordkoreaner, aber ich bin deutsch.“ Kommentar des Geschäftsführers einer großen deutschen Bank: „Wie können Sie sagen, dass sie deutsch sind, sie sind doch nicht arisch!“ Die Dozentin ist sehr betroffen, aber ihre Rolle gestattet ihr keine Entgegnung, und es ist für die Bankerkollegen sicher auch kein einfacher Zeitpunkt für eine Intervention. Aber auch im Nachhinein habe keiner der Herren mit ihr über den Vorfall gesprochen.

Martin Herwartz

Eltern gegen Samstagsschule

Umfrage: Familien vehement gegen Samstags-Unterricht an Schulen

Plan der NRW-Regierung stößt auch in der Gesamtbevölkerung des Landes auf klare Ablehnung – Köln (ots) – Köln – Der Plan der nordrhein-westfälischen Landesregierung, den Samstags-Unterricht an Schulen flächendeckend wieder zu ermöglichen, stößt im Land auf massive Ablehnung speziell der Familien mit schulpflichtigen Kindern.
Nach einer Blitzumfrage des Meinungsforschungs-Instituts Omniquest im Auftrag des „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe) lehnen fast drei Viertel (72,5 Prozent) der Befragten mit schulpflichtigen Kindern die Sechs-Tage-Woche ab, nur ein knappes Viertel (22,5) dieser
Gruppe stimmt dem Vorhaben zu. Auch in der Gesamtbevölkerung ist das Votum eindeutig negativ: 57,5 Prozent der Befragten sagten, sie seien gegen den Samstagsunterricht. Nur 31,6 Prozent sprachen sich dafür aus. Omniquest befragte am Mittwoch 500 NRW-Bürger ab 14 Jahren.
Das benachbarte Rheinland-Pfalz setzte sich ausdrücklich von der NRW-Linie ab. „Der Samstag ist und bleibt unterrichtsfrei“, sagte derMainzer Kultusstaatssekretär Michael Ebling (SPD) der Zeitung. „Wir bauen ganz massiv und mit Erfolg das Ganztagsschul-angebot in allen Schularten aus, wobei das Land – im Gegensatz zu Nordrhein-Westfalen – die dafür nötigen Lehrerstellen und den sonstigen zusätzlichen Personalbedarf zu 100 Prozent bezahlt.“ Aus der Kultusministerkonferenz verlautete, kein anderes Bundesland wolle dem Beispiel aus NRW folgen.